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Musik & Film 29. Februar 2020
© Privat

Filmemacher: David Sieveking

David Sieveking ist Filmemacher und Autor und hat seit seinem Filmstudium in Berlin mehrere autobiografische Kinodokumentarfilme und Sachbücher veröffentlicht. Sein bislang erfolgreichstes Film- und Sachbuch-Projekt war Vergiss mein nicht, in dem es um die Alzheimererkrankung seiner Mutter ging und das dem Tabuthema Demenz zu viel Aufmerksamkeit verholfen hat.

© Stefan Sietzen

Musik: Christoph Sietzen

Der Schlagwerker Christoph Sietzen wird in der Presse als Ausnahmetalent gefeiert und für seine erfrischende musikalische Natürlichkeit, seine technische Beherrschung sowie ausgeprägte Bühnenpräsenz gelobt. Im Alter von 12 Jahren gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist u.a. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD (2014), des ICMA Young Artist Award des Jahres 2018 und wurde in der Saison 2017/2018 von der European Concert Hall Organisation (ECHO) zum „Rising Star“ ernannt. Zudem erhielt er 2019 einen OPUS KLASSIK als Nachwuchskünstler des Jahres für sein Album Incantations.

Christoph Sietzen spielt:

Iannis Xenakis: Rebonds A et B pour Multipercussion
Andrew Thomas: Merlin for solo Marimba

© Tom Neitzke

Filmemacher: Tom Neitzke

In den Achtziger Jahren zunächst als Fotograf für Musikverlage und Filmproduktionen unterwegs, begann Tom Neitzke Anfang der 90er Jahre eine Karriere im Bereich Fernseh-Design mit diversen Arbeiten im Bereich Music-video, Konzepten und der Umsetzung von ganzen Sendungspaketen. Ende der 90er Jahre begann seine umfangreiche Arbeit im Bereich Imagefilm. Parallel dazu kreierte Tom Neitzke die Verpackungen zahlreicher Formate und Dokumentationen.

Seine Arbeit an dem Imagefilm für CENTOGENE führte ihn 2019 in die Firma selbst. Er begleitete 2019 ein Team der CENTOGENE und dokumentierte dessen Charity-Projekt in Lahore.

© Privat

Filmemacher: Elle Ralph

Die Londoner Regisseurin Elle Ralph ist passionierte Dokumentarfilmerin. Bereits mit 17 Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Film und arbeitete mit der Produktionsfirma Chocolate Films an der Dokumentation 1000 Londoners. Nachdem Elle in den letzten Jahren einige Spielfilme und Werbung realisiert hatte, entwickelte sie ihre Arbeit als Dokumentarfilmerin entscheidend zu dem, was sie heute ist. Elle erhielt 2019 einen First Class Honors Degree für Film-Produktion der University of Gloucestershire und arbeitet inzwischen als Financial Film Consultant im Studio Pow in Soho.

Filmplakate mit der Erlaubnis zur Nutzung durch DISORDER

Filmemacher: DISORDER FILM FESTIVAL

Tess is Not Alone von Bo Bigelow - 8 Minuten
Tess‘ Eltern suchten nach einer Diagnose. Ausgestattet allein mit dem Namen ihres mutierten Gens suchten sie auf Reddit und Social Media-Seiten im Internet und nach nur 12 Stunden standen sie in Kontakt mit den führenden Experten dieser Erkrankung, die so selten war, dass sie noch keinen Namen trug: Tess war Patientin Nr. 8. Durch den Einsatz ihrer Eltern sind inzwischen 53 Patientenfamilien gemeinsam auf der Suche nach Heilung von USP7.

Menkes Disease: Finding Help & Hope von Daniel DeFabio - 12 Minuten
Jungen mit dem Menkes-Syndrom leben, wenn sie nicht behandelt werden, nur 3-10 Jahre. Eine Behandlung muss in den ersten 10 Lebenstagen erfolgen, was die frühe Diagnose so besonders bedeutsam macht. Die mit dem Academy-Award ausgezeichnete Schauspielerin Mary McDonnell berichtet hier von drei Familien mit Menkes Syndrom.

Unconditional, Raising a Glass Child with a PACS1 sibling von Jon Dorflinger - 10 Minuten
Die Familie Poague Zellinger leidet unter dem PACS1-Syndrom, welches ihren fünfjährigen Sohn Finn betrifft. Sie machen sich darüber hinaus Sorgen um seinen gesunden Bruder und die Auswirkungen der Krankheit auf ihn: der Ausdruck Glaskind bezieht sich auf ein Kind, das möglicherweise vernachlässigt oder weniger beachtet wird, weil sein Geschwisterkind intensivere oder gravierendere Betreuungsbedürfnisse hat.

Finn von Christian Schultz - 7 Minuten
Finn feiert seinen dritten Geburtstag. Seine Eltern kämpfen mit ihrer Trauer, in dem Wissen, dass es vielleicht sein letzter bleiben wird. Das Hunter Syndrom raubt ihm seine Entwicklungsmöglichkeiten und wird sein Leben frühzeitig beenden. Finns Eltern arbeiten an einer Stiftung im Namen ihres Sohnes, um anderen Betroffenen Hoffnung zu geben.

© Walter Lustig

Clowneske Interventionen: Martha Labil

Clown, comedian, acrobat, and more!

Was immer sie sich vorstellen, sie wird es zumindest versuchen. Auch wenn es so aussieht, als würde sie ihr eigenes Leben in Gefahr bringen. Martha Labil alias Martha Laschkolnig schlüpft problemlos von einer Figur in die andere und schafft es auch ohne Worte, mit schrägen, poetischen, oft einfachen Bildern zu unterhalten und zu verzaubern.

Martha Laschkolnig ist Clownakrobatin und Komödiantin. Sie wurde in Linz geboren und studierte Malerei und Graphik an der Akademie der bildenden Künste Wien. Heute bringt sie Kinder wie Erwachsene zum Staunen auf Festivals und in Theatern in ganz Europa, zuletzt beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2020.

© Daniel Delang

Musik: Wave Quartet

Bogdan Bacanu, Airi Kitamura, Nico Gerstmayer, Christoph Sietzen

Das ebenfalls mehrfach preisgekrönte Marimba Ensemble Wave Quartet wurde 2008 von Bogdan Bacanu gegründet und zählt seitdem zu den innovativsten Ensembles seines Genres. Werke von Johann Sebastian Bach und seinen Zeitgenossen stellen einen Schwerpunkt im vielfältigen Repertoire des Quartetts dar, das bis hin zu Astor Piazzolla oder einer neuen Bearbeitung von Bizets Carmen reicht. Neben den Bearbeitungen sind Originalwerke ein fixer Bestandteil des Repertoires, einige wurden eigens für das Quartett geschrieben. Highlights der vergangenen Saison waren die Uraufführung eines neuen Konzerts von Avner Dorman im Wiener Musikvereins, Konzerte beim Grafenegg Festival mit dem Tonkünstlerorchester unter Yutaka Sado und mit der Academy of Ancient Music im Barbican London.

The Wave Quartet spielt:

The Wave Quartet: Carmen-Suite nach Georges Bizet
Suzanne Vega (arr. Wave Quartet): Gipsy
Avner Dorman: Udacrep Akubrad

© Peter van Breukelen

Musik: Shake Stew

Der NDR nannte sie das „derzeit umwerfendste österreichische Exportgut in Sachen Jazz.“ Die 2016 von dem Bassisten Lukas Kranzelbinder gegründete Band Shake Stew ist seit ihrem Auftritt zur Eröffnung des renommierten Jazzfest Saalfelden in aller Munde. Die junge, ungewöhnlich besetzte Formation, mit zwei Schlagzeugern, zwei Bassisten, drei Bläsern, wurde in den vergangenen drei Jahren bereits zum Montreal Jazz Festival, North Sea Jazz Festival, Frankfurt Jazz Festival, Istanbul Jazz Festival, zu Jazz au Chellah in Marokko und zum Eurojazz Festival in Mexiko eingeladen. Ulrich Stock schrieb in DIE ZEIT: „Was ich hörte, haute mich um. Grandiose Rhythmen, schmelzende Bläser, hypnotischer Funk-Beat-Swing-Afro-Jazz-Rock-Rhythm-and-Irgendwas. Ich war so gebannt, ich konnte kaum aufstehen.“

Lukas Kranzelbinder: Bass, Guembri, Bandleader
Clemens Salesny: Alt Saxofon, Strich
Johannes Schleiermacher: Tenor Saxofon, Flöte
Mario Rom: Trompete
Christian Wendt: Bass
Nikolaus Dolp: Schlagzeug, Percussion
Andreas Haberl: Schlagzeug, Percussion